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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Ein Teig - Drei Sorten Plätzchen

Hallo ihr Lieben,

nur noch ein paar Mal schlafen und schon ist Weihnachten. Unglaublich oder? Deshalb haben meine Mama und ich uns natürlich ans Plätzchen backen gemacht, denn wenn irgendetwas zu Weihnachten gehört, dann ja wohl Plätzchen ;) Da ich dieses Jahr überwiegend allein gebacken habe, wir aber trotzdem viele verschiedene Sorten haben wollten, habe ich mir es einfach gemacht und aus einem Teig - der wirklich genial ist! - drei Sorten Plätzchen gemacht.




Hildatörtchen - für Spitzbuben, Nutellakekse und Ausstecher

Zutaten:
1000 gr Mehl
500 gr Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
500 gr Butter
6 Eigelb
2 Eier
je nach Sorte: rote Marmelade (z.B. Johannisbeergelee), Nutella und Vollmilchkuvertüre, Zitronenguss oder Royal Icing (z.B. dieses Rezept)

Und so gehts:
Aus allen Zutaten einen Mürbteig herstellen und diesen für zwei bis drei Stunden kalt stellen. Ein Stück vom Teig abschneiden und dünn ausrollen. Plätzchen ausstechen und bei 180° Umluft ca. 10-15 Minuten hellgelb backen. Je nach Dicke des Teiges kann die Backzeit variieren.
Für die Spitzbuben mit gezackten Ausstechern (einmal mit, einmal ohne Loch in der Mitte) aus dem Teig Plätzchen ausstechen und nach dem Backen gut auskühlen lassen. Dann die Plätzchen ohne Loch mit roter Marmelade (z.B. Johannisbeergelee) bestreichen und ein Plätzchen mit Loch darauf legen. Mit Puderzucker bestreuen.
Die anderen zwei Sorten können mit beliebigen Formen ausgestochen werden, die Nutellakekse sollten jedoch aus zwei gleichen Formen bestehen. Die Nutellakekse werden nach dem Backen und auskühlen mit etwas Nutella bestrichen, zusammengeklebt und anschließend mit flüssiger Kuvertüre überzogen.

Ganz wichtig: Am besten wirklich richtige Butter benutzen, denn damit werden die Plätzchen wesentlich besser als mit Margarine.



Welche Plätzchen gibts bei euch dieses Jahr? Oder habt ihr Lieblingssorten?

Liebst, Nina


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Freundschaft geht durch den Magen - Teil 1

Ihr Lieben,


Ich liebe es meine Freunde um mich zu haben und sie mit gutem Essen zu verwöhnen und deshalb hatte ich mir ein Vier-Gänge-Menü überlegt, mit dem ich meine Freunde letzten Freitag überrascht hatte. Da ich, was solche Dinge angeht, auch wahnsinnig perfektionistisch bin und einfach aaaalles richtig machen will, habe ich mir natürlich auch bei der Tischdeko viel Mühe gegeben. Diese möchte ich euch heute als erste vorstellen, bevor in den nächsten Tagen noch Vorspeise und Suppe so wie Hauptgang und Dessert folgen.



Als Hauptdekoelement habe ich einen einfachen Bambusstamm verwendet, den wir sowieso schon zu Hause hatten. In diesen habe ich dann fünf Löcher gebohrt, pro Kammer eines, und kleine Weck Gläser reingestellt. In die äußeren vier Gläser habe ich dann kleine Kerzen gestellt und im mittleren mit etwas Steckmoos ein paar XYZ dekoriert. Anschließend habe ich den Stamm noch mit einer kleinen Dekoschnur umwickelt, die etwas herbstlich anmutet. Auf einer braunen Tischdecke habe ich dann noch Plastikblätter (die von draußen waren leider so nass...) und herbstliche Dekoelemente verteilt.


Da ich kleine Platzkärtchen wollte, aber auch etwas besonderes und nicht nur einfache schlichte, habe ich mich dieses Mal für kleine Lebkuchenherzen (okay, ganz zum Thema passen die nicht, aber ich liebe sie!) entschieden. Diese dann ganz einfach mit gelbem Zuckerguss dekoriert und mit weißem die Namen meiner Gäste und meinen in die Herzen geschrieben. So hat gleich jeder ein kleines Andenken zum mitnehmen.




Zutaten:
Für die Herzen:
150gr flüssiger Honig
100gr Zucker
2 EL Wasser
3 Eier
2 EL Zucker
380gr Mehl
2 TL Kakaopulver
2 TL Lebkuchengewürz
1 1/2 TL Backpulver

Für das Icing:
1 Eiweiß ohne Faden
1 Spritzer Zitronensaft
250gr Puderzucker
Lebensmittelfarbe (hier: gelb)

Für die Lebkuchenherzen den Honig zusammen mit 2 EL Wasser und 100 gr Zucker auf dem Herd solange erhitzen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Dabei immer wieder Rühren.
Die Honigmasse leicht abkühlen lassen und währenddessen 2 Eier trennen. 1 Ei und 2 Eigelb zusammen mit 2 EL Zucker cremig schlagen. Die Honigmasse unter die Eier rühren. Anschließend Mehl, Kakao, das Lebkuchengewürz und Backpulver zu der Honigmasse sieben und mit dem Knethaken kneten. Zum Schluss noch auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kurz durchkneten, bevor der Teig für eine Stunde in den Kühlschrank kommt.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem gefetteten und gemehltem Backblech gleichmäßig ausrollen. Für 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen (Umluft 150°) backen. Aus dem Backofen nehmen und noch heiß eure Herzen ausschneiden. Dazu könnt ihr entweder Plätzchenausstecher verwenden oder aber auf Papier eine Herzform zeichnen und ausschneiden und mit Hilfe dieser und einem Messer die Herzen ausschneiden. Die noch heißen Herzen vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Anschließend das Icing für die Herzen vorbereiten. Dazu das Eiweiß und den Zitronensaft kurz verrühren und dann den Puderzucker nach und nach unterrühren bis eine sahnige Konsistenz entsteht. Der Schneebesen bzw. das Handrührgerät sollte Spitzen ziehen. In einen Spritzbeutel füllen und auf die Lebkuchenherzen spritzen. Falls das Icing etwas aufbewahrt werden sollte man es unbedingt mit Frischhaltefolie abdecken, damit es nicht fest wird. Der Vorteil am Royal Icing ist nämlich, dass es wirklich sehr fest wird sobald es trocknet. Daher kann man das Icing auch verwenden um Aufleger für Torten oder Cupcakes zu spritzen.


Liebst, Nina



Samstag, 9. August 2014

Opas Geburtstagstorte - Pfirsich-Marmor-Torte

Ihr Lieben,

vor einigen Tagen hatte mein Opa Geburtstag und da ich inzwischen Semesterferien habe, habe ich auch wieder mehr Zeit zum Backen und Werkeln (seid gespannt, was in den nächsten Wochen alles kommt!) und so dachte ich mir, nutze ich gleich den besten Anlass um eine meiner Lieblingstorten zu backen: die Pfirsich-Marmor-Torte.



Das herrliche an ihr ist, finde ich, dass sie super leicht von der Hand geht, und nicht schwer im Magen liegt. Zudem ist sie dann auch noch mit einer meiner liebsten Früchte gefüllt: Pfirsichen! Pfirsiche sind nicht nur super lecker, sondern auch noch super gesund.


Ausnahmsweise hatten wir uns dieses Jahr bezüglich der Torten und Kuchen in der Familie nicht abgesprochen. Wir dachten, wenn jeder was mitbringt, dann wird das passen und mehr als genug sein (dem war auch so. Viel zu viel.) Lustigerweise hatte meine Oma einen Schmand-Pfirsich-Kuchen vom Blech gebacken und meine Tante hatte Pfirsich-Quench-Schnitten mitgebracht. Ja, das nächste mal sprechen wir uns lieber wieder ab :D Zum Glück isst mein Opa Pfirsich auch ganz gerne, genau wie die Familie, und so konnte trotzdem jeder ein Stück Kuchen essen, auch wenn alle drei mit Pfirsichen zu tun hatten.

Kommt das bei euch auch öfters vor? Was backt ihr denn am liebsten zu Geburtstag? Muss es lieber schnell gehen oder doch die ganz große tolle Torte?


Wie ihr sehen könnt, hatte ich es ein bisschen eilig und hab es geschafft,
dass mein Tortenguss ein paar Bläschen bekommen hat ;)

Pfirsich-Marmor-Torte

Zutaten für den Boden
  • 125 gr Butter
  • 125 gr Zucker
  • 200 gr Mehl
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 6 EL Schlagsahne (oder Milch)
  • 1 EL Nutella
  • etwas Kakao
Zutaten für die Füllung:
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 70 gr Zucker
  • 400 gr Schlagsahne
  • 1 Dose Pfirsiche
Zutaten für den Guss:
  • 1 Päckchen Tortenguss
  • 2 EL Zucker
  • 250 ml Pfirsichsaft

Und so gehts:

1. Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.
2. Für den Teig die Butter schaumig schlagen und anschließend Zucker und Vanillezucker unterrühren. Nach 2 Minuten kräftigem Schlagen die Eier eines nach dem anderen unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und  abwechselnd mit 4 EL Sahne/Milch zum Butter-Eier-Gemisch geben.
3. Die Hälfte des Teiges in eine Springform (26cm Durchmesser) geben und die andere Hälfte mit Nutella und etwas Kakao (dunklere Farbe), sowie der restlichen Sahne/Milch geben. Der dunkle Teig sollte die gleiche Konsistenz wie der helle haben. Anschließend zum hellen Teig in die Form geben und mit einer Gabeln die beiden Teige leicht an manchen Stellen vermengen. Für 25-35 Minuten im Backofen backen und nach erfolgreicher Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
4. Die Gelatine für die Creme im kalten Wasser nach Packungsanweisung einweichen lassen. Das Vanillepuddingpulver zusammen mit dem Zucker und 4 EL Milch im Schüttelbecher gut vermischen. Unterdessen die restliche Milch im Topf aufkochen lassen. Die Puddingpulvermischung einrühren, kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die Gelatine ausdrücken und im Pudding unter Rühren auflösen. Abkühlen lassen.
5. Den Kuchen aus der Form lösen und auf einer Platte einen Tortenring um den Boden setzen. Die Sahne steif schlagen und unter den ausgekühlten Pudding heben. Die Pfirsiche abtropfen lassen (Saft auffangen!), in kleine Stücke schneiden und dann ebenfalls unter das Pudding-Sahne-Gemisch geben. Die Creme gleichmäßig auf dem Boden verteilen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.
6. Für den Guss das Tortengusspulver zusammen mit dem Zucker anrühren. Falls der aufgefangene Pfirsichsaft keine 250 ml misst, kann er mit Wasser oder Pfirsichnektar gestreckt werden. Den Saft mit dem Pulver mischen und unter Rühren kurz aufkochen lassen. Anschließend gleichmäßig auf der Creme verteilen und kalt stellen.
7. Nach Belieben kann die Torte noch mit Sahne oder Schokolade verziert werden.


Liebst,
eure Nina


Der schnellste Kuchen - Tassenkuchen

Hallo ihr Lieben!
Erst heute hatte ich wieder das Gefühl, dass die liebe Zeit doch immer zu wenig ist...
Überall werden wir damit konfrontiert. Ob's das Handy ist, das eine zu langsame Internetverbindung hat, oder der alte Laptop,  der nicht mehr der neueste ist und deshalb nicht die Foto-DVD wiedergeben kann, oder der neue Fernseher, der im Vergleich zum alten unglaubliche "Sachen" kann!
Durch diese technischen Sachen, die einem das Gefühl geben, schneller sein zu müssen, übertragen wir das wohl unbewusst auf den Rest unseres Alltags.
An der Supermarkt Kasse geht's uns nicht schnell genug, oder die Kaffeemaschine braucht zu lang, oder die doofe Ampel schaltet einfach nicht auf Grün...
Aber auch die Freunde kommen neben der Beziehung und Familie manchmal zu kurz. Wie soll man das alles unter einen Hut bekommen? Unmöglich.
Wie Nina das schon gesagt hat, sollen wir uns nicht zu viel vornehmen und Schritt für Schritt gegen dieses *Ich habe keine Zeit* Schema ankämpfen.
Dass es uns bewusst wird, ist wohl der erste Schritt das Tempo rauszunehmen. Unsere Kinder wachsen ja leider damit schon auf.  Aber beeinflussen kann man es immer noch. Wir können das schaffen. Ich weiß es! :) Lasst uns dagegen angehen.

Deshalb, passend zu Nina´s -Wie schaffe ich mehr in der gleichen Zeit-
könnt ihr an Tagen wo sich spontan Besuch ankündigt und ihr nicht die Zeit habt schnell ne Torte zu zaubern, auf dieses Rezept zurückgreifen und wenn der Teig im Ofen backt, noch etwas anderes wichtiges erledigen. ;)

Alles was Ihr braucht ist:

1 Tasse Mehl
1 Tasse Zucker
3/4 Tasse Öl
1 gestr. Teelöffel Backpulver 
4 Eier
3 Esslöffel Apfelmus oder ein 
geriebenen Apfel 
200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
Kastenform und Butter oder Margarine zum Fetten 




Alle Zutaten vermischen und in die gefettete Kastenform geben. Bei 160 grad ca. 1 Stunde backen. Ja das war's eigentlich schon. :D



Puderzucker drüber und den saftigen, nussigen Kuchen mit einer schönen, leckeren Tasse Kaffee oder Tee genießen....




Macht's euch schön.

Liebst Eve

Mittwoch, 9. Juli 2014

Lendchen im Gemüsebett

Hallo ihr Lieben!

Sonntags gibts bei uns immer das beste Essen und das liegt ganz sicher daran, dass meine Mama und ich gemeinsam kochen ;) Zudem haben wir sonntags einfach immer mehr als genug Zeit. Da kann man auch mal die Sachen auf den Tisch bringen, für die unter der Woche einfach die Zeit fehlt. Außerdem ist es inzwischen auch oft so, dass Sonntag der einzige Tag ist, an dem wirklich die ganze Familie gemeinsam am Tisch sitzt. Da wir alle berufstätig sind bzw. ich auch noch Studentin, essen wir sehr oft in mehreren Etappen.


Lendchen gibt es bei uns eher weniger, da es ja nicht unbedingt das günstige Fleisch ist. Aber wenn wir sie mal wieder essen, dann muss sie auch richtig gut sein! Und inzwischen ist das Rezept für Lendchen im Gemüsebett definitiv unser liebstes geworden. Es ist eigentlich relativ einfach und schnell zuzubereiten und befriedigt meine Gemüsegelüste :D Meine Eltern und ich essen zwar doch recht viel Gemüse - es gibt auch fast jeden Abend Salat als Beilage - aber ein richtig gutes Gemüse aus dem Backofen ist halt doch was anderes.


Wie ihr seht hatten wir als Extra-Beilage Herzoginnenkartoffeln. Ich denke allerdings, dass hierbei gar keine Beilage nötig wäre, da das Fleisch und das Gemüse alleine auch satt machen. Falls ihr dennoch eine Beilage, aber keine Herzoginnenkartoffeln wollt, kann ich mir dazu auch super gekochte Kartoffeln oder sogar nur Weißbrot vorstellen.



Lendchen im Gemüsebett


Zutaten für 4 Personen:
  • 400gr Möhren
  • 3 Stangen Lauchzwiebeln
  • 400gr Blumenkohl (alternativ: Broccoli)
  • 500gr Schweinefilet
  • 250gr Kräuter Crème Fraîche (oder: Rama Cremefine)
  • 50gr geriebener Käse
  • 5 EL Milch
  • Öl, Salz, Pfeffer
Und so gehts:
  • Als Erstes die Möhren waschen, schälen und in Stücke schneiden, die Lauchzwiebeln in dünne Scheiben schneiden und den Blumenkohl in Röschen zerteilen.
  • Dann das Gemüse getrennt für etwa 3-5 Minuten in kochendem Salzwasser garen, abschrecken und abtropfen lassen.
  • Das Filet waschen und trockentupfen und in ca 3 cm dicke Scheiben schneiden. Von allen Seiten in einer heißen Pfanne (mit Öl!) kurz, aber scharf anbraten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Gemüse und das Filet nun in einer feuerfesten Auflaufform nach Belieben verteilen. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen ;)
  • Für die Soße aus Crème Fraîche, Milch, Käse und eventuell Kräutern eine würzige Soße rühren. Wichtig: Unbedingt etwas mehr würzen! Die Soße dann über das Filet und das Gemüse geben und die Auflaufform bei 200°C in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 25 Minuten überbacken.


Was gibt es denn Sonntags bei euch häufig zu essen?

Liebst, Nina








Donnerstag, 19. Juni 2014

Cupcakes mit Himbeeren und Minze - immer eine gute Idee.

So, mit diesem Blogpost hat es auch die letzte von uns geschafft. Hier kommt mein Erstlingswerk. 

Bevor ich euch in meine Welt mitnehme, sollte ich euch vielleicht erst mal verraten, wer hinter diesen Zeilen steckt: Das bin ich, Aska.
Was es über mich zu wissen gibt? Da solltet Ihr lieber die anderen Fragen. Über sich selbst zu schreiben oder zu erzählen finde ich immer wahnsinnig schwierig.

Die meisten Leute würden wohl sagen, dass in meiner Welt immer die Sonne scheint. Und damit haben sie wohl nicht so ganz Unrecht. :) Klar, habe ich auch meine schlechten Tage aber ich bin der festen Überzeugung, dass man immer positiv durch's Leben gehen sollte! Geht man pessimistisch an Dinge heran oder hat meine eine negative Grundeinstellung, kann man's auch gleich lassen. Findet Ihr nicht? Außerdem braucht man ja seinen Mitmenschen nicht auch noch den Tag vermiesen, wenn einem selbst mal eine Horde Läuse über die Leber gelaufen ist.
Ansonsten... nunja... ich backe unwahrscheinlich gerne! Kommt wahrscheinlich daher, dass ich auch sehr gerne nasche. Außerdem liiiiebe ich lackierte Nägel, schöne Dinge aller Art, Autofahrten mit offenem Fenster und guter Musik, deliziöses Essen (gerne auch mit gutem Wein) und noch vieles, vieles mehr!

Im Laufe der Zeit werdet Ihr aber noch einiges mehr über mich erfahren, deshalb quäle ich mich nicht länger mit den Worten über mich selbst und lege los mit meinem ersten Post. :)

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Wie wir alle wissen, Eigenlob stinkt. Aber ich komme nicht drum herum, Aida und mich für dieses phänomenale Rezept immer und immer wieder zu loben! Es ist einfach ZU gut! :D

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber meiner Meinung nach (und ich bin mir sicher, da spreche ich für uns alle), gehen Cupcakes immer! Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit und völlig gleich, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. 
Wenn es draußen kalt und grau ist, packe ich gerne in jedes Rezept Schokolade. Die ist ja bekanntlich Balsam für die Seele. Doch sobald es draußen nach Frühling riecht, darf es auch gerne auf dem Teller etwas frischer und leichter zugehen. 

Meine erste sommerliche Backorgie dieses Jahr, fand in Aidas Küche statt. Fest stand: wir backen Cupcakes! Aber wie sollten die aussehen? Die erste Zutat hatten wir recht schnell. Himbeeren! Die sind in Cupcakes nie verkehrt. Passen ja auch ganz gut zum Sommer. Dann aber ging die Grübelei los: Was packen wir noch mit rein? Schokolade? Langweilig! Vanille? Auch fad! Rhabarber? Hätte es im Supermarkt um die Ecke bestimmt keinen gegeben. 
Wir sahen uns planlos in der Küche, die ich im übrigen gerne mein Eigen nennen würde, um und als Aidas Blick an ihrem Glas hängen blieb war klar: 

Himbeer Cupcakes mit Minz-Frosting! 

(wie gut, dass wir uns vorher einen Himbeer-Hugo gezaubert hatten ^-^ )



Ich bin ja immer ein bisschen vorsichtig, was Minze in Essen angeht (After Eight zum Beispiel finde ich ganz fürchterlich ekelhaft). Und auch das Frosting ist mir bei den meisten Cupcakes zu mächtig. Aber ich garantiere euch: Diese Kombination ist unglaublich gut! 

Damit ihr euch selbst davon überzeugen könnt, hier das Rezept zum Nachbacken:

Zutaten für die Cupcakes:

  • 2Eier
  • 150gZucker
  • 1Pck.Vanillezucker
  • 100ml neutrales Öl
  • 100gNaturjoghurt
  • 175gMehl
  • 1TLBackpulver
  • 150gHimbeeren 

Zutaten für das Frosting:

  • 60gweiche Butter
  • 60gFrischkäse (kein Lightprodukt!)
  • 350ggesiebter Puderzucker
  • Frische Minze, fein gehackt. 

Und so geht's (es ist sooo einfach):


Den Ofen auf 170 °C (150 °C Umluft) vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren und dann dann das Öl und den Joghurt unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Masse ziehen. Den Teig auf die Förmchen verteilen, bei jedem Förmchen ein paar Himbeeren in den Teig drücken. Die Cupcakes dann etwa 20 Minuten backen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Während die Cupcakes auskühlen, könnt ihr euch an das Frosting machen. Dafür muss die Butter mit dem Frischkäse und dem Puderzucker so lange verrührt werden, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Macht das am Besten nicht mit dem Handrührgerät, sondern lieber mit einem Löffel oder einer Gabel. Es kann sonst schnell passieren, dass das Frosting zu flüssig wird. Zum Schluss müsst ihr nur noch, je nach Geschmack, die Minze unterheben. 

Sobald die Cupcakes ausgekühlt sind, könnt ihr das Frosting dann auf die Cupcakes spritzen oder streichen. Zum Schluss noch ein kleines Minzblättchen und eine Himbeere drauf und fertig! 

Lasst es euch schmecken!

Liebst, eure Aska ♥︎

Sonntag, 1. Juni 2014

Schnelle Schoko-Apfel-Tarte

Hallo ihr Lieben!

Und einen wunderschönen Sonntagnachmittag. Ich blogge gerade für euch von der Terrasse, das super Wetter muss man ja ausnutzen. :) Und was passt da besser als ein leckerer Kuchen? Ich hatte eine lange und anstrengende Woche und bräuchte jetzt eigentlich Wochenende vom Wochenende und deshalb hab ich heute für euch ein superschnelles und superleckeres Rezept für euch.


Wem keine Äpfel schmecken, der kann die Tarte auch sehr leicht mit Birnen machen. Zudem kann man statt der selbstgemachten Puddingcreme auch Pudding aus der Tüte nehmen und nach Belieben geröstete Mandelblättchen auf der Tarte verteilen. Ich versprech euch, die Tarte kommt super an!



Schnelle Schoko-Apfel-Tarte

Zutaten:
Für den Mürbeteig
  • 100gr weiche Butter
  • 75gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 180gr Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
Für die Creme
  • 1 Vanilleschote
  • 300ml Milch
  • 60gr Zucker
  • 3 Eigelb
  • 30gr Speisestärke
  • oder: ein Päckchen Vanille-Puddingpulver
Für den Belag
  • 3 Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 100gr Apfelgelee (oder Quittengelee)
  • 30gr Mandelblättchen (optional)
Zubereitung
  • Die Zutaten für den Mürbeteig mithilfe eines Knethakens zu einem glatten Teig verkneten und anschließend zu einer Kugel formen. Diese dann in Frischhaltefolie wickeln und für 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Vanilleschote für die Creme der Länge nach aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken vorsichtig herauskratzen. Die Milch mit 30gr Zucker, dem Mark der Vanilleschote und der Vanilleschote selbst in einem Topf kurz aufkochen lassen. Während die Milch abkühlt, den restlichen Zucker zusammen mit den Eigelben aufschlagen bis die Masse weiß wird. Nun die Speisestärke unterheben, die Milch zugeben und verrühren. Die Masse kommt nun zurück in den Topf und wird bei schwacher Hitze und unter ständigem Rühren noch einmal aufgekocht. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote aus der Masse nehmen und sie nun vollständig abkühlen lassen. Dabei ab und zu umrühren.
  • Die Tarteform mit Butter einfetten und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und in der Hand zu einem Kreis drücken. Diesen anschließend in die Mitte der Tarteform geben und von innen nach außen zum Rand drücken. Dabei darauf achten, dass der Teig gleichmäßig verteilt wird. Den Boden leicht mit einer Gabel einstechen und 5 Minuten im Backofen vorbacken.
  • Die abgekühlte Creme auf dem Boden verteilen und die geschälten und geschnittenen Äpfel von außen nach innen auf die Creme legen. Auf mittlerer Schiene 15-20 Minuten im Backofen backen. Wenn die Tarte etwas abgekühlt ist, das Gelee leicht erwärmen und über den Äpfeln verteilen. Nach Belieben mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen.
Guten Appetit und morgen einen tollen Start in die Woche,

Liebst, Nina