Sonntag, 21. September 2014

Fazit zum Projekt Wasserwoche

Ihr Lieben,

erinnert ihr euch noch an mein Projekt Wasserwoche? Hier könnt ihr nochmal nachlesen, worum es sich genau handelt. Eigentlich wäre die Wasserwoche bereits am 7. September zu Ende gewesen. Vielleicht habt ihr euch schon gewundert, wieso es bisher kein Fazit gab. Ganz einfach, ich hab die Wasserwoche verlängert :) Nicht ganz so streng allerdings, denn ich muss zugeben, auf ab und an mal eine Saftschorle oder an einem heißen Nachmittag nach dem Umzug auf eine eisgekühlte Dose Pepsi zu verzichten fiel mir schon ganz schön schwer. Wenn man nicht darf, will man ja am meisten. Ich bin ja eigentlich kein Kaffeetrinker, von daher fiel mir der Verzicht auf Kaffee natürlich entsprechend leicht, der Verzicht auf Tee, vor allem schwarzen Tee, allerdings gar nicht. Den hab ich morgens schon vermisst.

Abschließend kann ich sagen, dass es doch ganz gut lief. Die 0,75 Liter Flaschen haben mir sehr geholfen auf meine 1,5 - 2 Liter pro Tag zu kommen. Ich habe mir dabei angewöhnt bereits vor oder während dem Frühstück ein Glas Wasser zu trinken und das halte ich bis jetzt auch jeden Morgen so. Die relativ kleinen Flaschen haben mir ein bisschen das Gefühl gegeben, dass mir das Trinken auch leichter fällt. Sie sind nicht zu klein, so dass man ewig viele davon mit sich rumschleppen muss, aber auch nicht zu groß, dass sie nicht in die Handtasche passen. An meinen zwei Arbeitstagen in der Woche komme ich inzwischen ganz locker auf die empfohlene Wassermenge. Meistens trinke ich in den 6 Stunden auf der Arbeit bereits einen bis eineinhalb Liter, dazu das tägliche Glas zum Frühstück.

Ein paar von euch haben mich nach Tipps gefragt, wie man die eineinhalb Liter am besten schaffen kann, weshalb ich mir überlegt habe, was es mir einfacher gemacht hat durchzuhalten.

  1. Gewohnheiten
    Ihr gewöhnt euch am besten ein paar Regelmäßigkeiten an, was das Trinken angeht. Beispielsweise zu jedem Essen ein Glas Wasser, damit kommt ihr allein schon auf mindestens drei Gläser am Tag. Wenn ihr das erstmal ein paar Tage durchgehalten habt, dann verlangt euer Körper ganz schnell von sich aus das Wasser. Das geht schneller als man denkt ;)
  2. Erinnerungen
    Falls ihr das Trinken öfter vergesst und erst trinkt, wenn ihr Durst habt, dann ist es bereits zu spät, da euer Körper schon "ausgetrocknet" ist. Klebt euch doch ganz einfach ein Post it an Orte, an denen ihr öfter vorbei kommt und bei jedem Blick darauf trinkt ihr ein paar Schlucke Wasser. Wer einen Kalender mit sich rumträgt, der kann sich auch ein Markierungen in den Kalender machen und dort auch immer einen Strich für jedes getrunkene Glas markieren. So behält man gut den Überblick.
    Eine weitere Möglichkeit für zuhause wäre z.B. einen auffälligen Gegenstand mitten in den Raum zu legen, denn immer wenn der Blick drauf fällt, wird man daran erinnert, dass man etwas trinken sollte.
    Ein wunderbares Free Printable für zuhause oder den Kalender gibt es zum Beispiel bei Clean Mama. Ihr findet aber auch auf unserer Pinterest Seite einige Printables dazu.

    via Clean Mama

  3. IMMER etwas zu trinken dabei haben
    Inzwischen gehe ich wirklich nur noch ohne eine Flasche Wasser aus dem Haus, wenn ich weiß, wir gehen zu Freunden oder Essen, denn da gibts sowieso immer was zu trinken. Auf die Arbeit nehme ich beispielsweise immer mindestens einen Liter Wasser mit und stelle ihn ganz offensichtlich (für mich) so hin, dass mein Blick öfter drauf fällt. So werde ich automatisch daran erinnert etwas zu trinken und mein Ziel ist es, an jedem Arbeitstag mindestens dreiviertel der Flasche zu trinken.
  4. Allgemein
    Gewöhnt euch am besten einfach so Kleinigkeiten an, wie z.B. beim Essen gehen immer gleich ein großes Glas zu bestellen. Das sind meistens zwischen 0,4 und 0,5 Litern und bei mir ist es so, wenn ich es bezahlt habe, dann will ich es auch austrinken ;) 

Was mich am Projekt Wasserwoche beeindruckt hat, war, dass mir das erste Mal so wirklich bewusst wurde, wie wenig ich tatsächlich trinke. In den letzten Jahren war es bei mir so, dass ich immer nur dann getrunken habe, wenn ich Durst hatte, dazwischen habe ich es sonst einfach immer vergessen. Vor allem, dass ich abends auf dem Sofa SO wenig trinke, war mir bis dahin nicht bewusst. Auch wenn die Wasserflasche immer neben dem Sofa oder auf dem Couchtisch stand, so habe ich doch die wenigste Zeit getrunken. Wenn wir abends dann auf dem Sofa fernsehen, dann trinke ich mindestens in jeder Werbepause zwei oder drei Schluck Wasser.

Habt ihr noch weitere Ideen, wie man ganz einfach mehr trinken kann? Ich hoffe, dass euch das Projekt Wasserwoche vielleicht auch dazu inspiriert einmal eine Woche lang darauf zu achten, was und wie viel ihr trinkt.

Ich wünsche euch morgen einen schönen Wochenanfang!

Liebst, Nina

Kommentare:

  1. Huhu..
    Ich hatte mich auch dazu angemeldet, hat aber leider nciht geklappt.
    Find die Idee super ;)

    Also ich steht Früh auf und trink schon mal ein Glas mit 300ml Wasser. Bevor ich irgendwas anderes mache.
    Ansonsten habe ich leider auch nicht wirklich eine Idee^^
    Aber wenn du dann mal eine hast, lass es mich wissen..


    Liebe Grüße Nicole
    von Himmelsblumen.blogpost.de

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    1. Guten Morgen Nicole,

      schade, dass es bei dir nicht geklappt hat! Das mit dem Wasser nach dem Aufstehen ist echt schon mal ne super Angewohnheit. Ich hab inzwischen noch ein paar Apps gefunden, die was sein könnten. Die teste ich momentan, werde dazu dann aber auch noch nen Blogpost schreiben.

      Einen schönen Start in die Woche :)

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